Einen Fallmaschenschal häkeln

Teresa

In dieser Saison ist der Fallmaschenschal trendy. Selbstgemacht und kinderleicht herzustellen, ruft der Fallmaschenschal all jene zur eigenen Herstellung, die Spaß am Handwerken haben. In der kalten Jahreszeit schützt ein Schal den Hals vor Kälte und Wind. Aber der Schal ist schon lange mehr als nur Mittel zum Zweck. Er ist ein modisches Accessoires.

Was genau ist aber ein Fallmaschenschal?

Ginge man vom Wort an sich aus, müsste das wollene Gewebe aus lauter fallen gelassen Maschen – sprich Löchern – bestehen. So ein Schal wäre vollkommen unnütz und unzweckmäßig. Als Fallmasche wird vielmehr eine ganz bestimmte Aufnahme einer Masche bezeichnet, die auch Umschlag genannt wird. Das ist beim Häkeln und Stricken fast identisch. Durch die Aufnahme einer Fallmasche bzw. eines Umschlages gewinnt das Häkelwerk nicht nur an Weichheit, es ist auch im Handumdrehen fertig. Wer also ein schnelles Geschenk sucht und handwerklich ein wenig begabt ist, der sollte jetzt folgende Materialien besorgen und loslegen:

Was gebraucht wird:

Für einen Fallmaschenschal von ca. 2 Meter Länge wird eine mitteldicke Wolle benötigt. Diese mitteldicke Wolle sollte insgesamt ca.300 Gramm schwer sein. Ferner ist eine Häkelnadel, die der Dicke der Wolle angepasst ist, wichtig. Ein ansprechendes Ergebnis kann beim Häkeln nur erreicht werden, wenn Häkelnadel und Wolle übereinstimmen.

Und so geht’s:

Zunächst müssen erst einmal sämtlich Maschen aufgenommen werden, die die gewünschte Länge des Schals ausmachen sollen. Denn einen Fallmaschenschal strickt man nicht auf Länge, sondern auf Breite. Sind alle Maschen aufgenommen, müssen die ersten „Rohmaschen“ auf die aufgenommenen Maschen gehäkelt werden. Ist die erste Reihe Rohmaschen fertig, kann mit den Umschlag Maschen begonnen werden. Dazu beginnt man die Häkelmasche ganz normal aufzunehmen. Doch bevor man die Häkelnadel durch die zweite Masche führt, um eine neue Masche entstehen zu lassen, wird der Umschlag aufgenommen. Was heißt das ganz konkret? Man führe die Häkelnadel durch eine offene Stelle der Häkelmasche. Ziehe dann den Wollfaden mit Hilfe der Häkelnadel durch die Öffnung. Die entstandene Schlaufe ist der erste Teil eine normalen Häkelmasche. Für die Fallmasche aber muss nun zur entstanden Schlaufe einfach eine „Luftschlaufe“ aufgenommen werden. Dazu die Häkelnadel einmal um den Wollfaden wickeln. Hernach die zweite normale Schlaufe herstellen. Den Wollfaden durch alle drei entstandenen Schlaufen ziehen. Auf diese Weise entsteht ein sehr luftiges Gewebe, das durch die „Luftpolster“ angenehmen Tragekomfort bietet.

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Von: silviakrog

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